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Zungenkoeder

Ge:horche dem Leben

Monat

Januar 2016

Stehe ich zur Verfügung?

Unser Kopf ist voll Gedanken. Die verschiedenen und unterschiedlichsten Seiten in uns wägen ab, setzen voraus, interpretieren, ahnen, wünschen sich etwas und kommunizieren unter- und miteinander. Diesem Lärm geben wir all zu gerne nach. Mit diesen Gedanken identifizieren wir uns. Wir sind dann unsere Gedanken. Unsere Gedanken erzeugen eine Wirklichkeit die Auswirkungen auf unsere unmittelbare Gegenwart hat. Lenken wir unsere Gedanken, lenken wir unsere Auswirkungen. Unsere Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass sich die Energie dorthin bewegt. Diese Wechselwirkungen haben Auswirkungen auf unser Er:Leben, also auf unsere Wirklichkeit. Glauben wir nun unseren Gedanken, wenn wir denken, dass jemand eine bestimmte Erwartung an uns hat, wird dies unsere bewusste Entscheidung beeinflussen. Es könnte sein, dass wir Dinge tun, weil wir diese geglaubte (eigene oder fremde) Erwartung erfüllen, oder nicht enttäuschen wollen.

Wollen wir das, was wir tun?
Wenn du deine und eine Fremderwartung ablegen kannst bist du frei. Frei von Täuschung. Es kann nur jemand enttäuscht werden der eine Erwartung von etwas hatte. Möchte ich einen schönen Urlaub, oder eine tolle Party, möchte ich eine ehrliche Freundschaft, eine glückliche Familie, oder einen guten Film sehen…
Immer dann, wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden, bin ich enttäuscht. Ich habe mich in meiner Annahme von etwas getäuscht. Diese Be:Wertung fällt automatisch, weil wir eine Vorstellung von etwas hatten. Eine Vorstellung von etwas haben, erzeugt das Gefühl von vermeintlicher Sicherheit. Sicher ist jedoch nur die Unsicherheit. Wenn alles unsicher ist, bist du aufmerksam für das was ist. Vertraust du der Unsicherheit, vertraust du der Energie in deiner Aufmerksamkeit und bist frei. Frei von Täuschung, weil ohne Erwartung und ohne Vorstellung wie es zu sein hat. Es lässt dich die Dinge tun, weil sie getan werden wollen. Ein tiefes richtiges Gefühl, das zu tun, was man möchte. Man will das, was man tut! So werden deine Entscheidungen unabhängig von den Reaktionen und Gedanken anderer und abhängig von dem, was du tun, oder lassen möchtest.
Klare eindeutige Formulierungen helfen. Auch die Wiederholung solcher helfen.

Ein „Nein“ verursacht oft, die Nachfrage nach dem „Warum“ bzw. „Wieso“. Die Antwort: „Dafür stehe ich nicht zur Verfügung“, erzeugt oft sofortige Akzeptanz, zumindest mehr Verständnis.

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Absicht los

Nicht jede Lösung ist ein Ziel.

Vorgestellte Welt oder Leben

Ist unsere Welt gut oder schlecht? Wer kann schon behaupten: sie ist wie sie ist?!
Wir bewerten, schätzen, urteilen, entscheiden und interpretieren den ganzen Tag. Hören oder sehen wir Nachrichten haben wir sofort ein Empfinden (fast immer), dass dies nicht in Ordnung ist. Das könnte besser sein oder gehen. Fragen wir uns, weshalb man keine Lösungen, oder sucht bzw. anwendet?!
Wir alle haben ein Gefühl, ob wir etwas in Ordnung, oder nicht in Ordnung finden. Wie bewerten wir die Situationen die wir erleben?
Wenn ich etwas nicht in Ordnung finde, muss ich es dann auch ändern wollen? Könnte ich eventuell auch mein Gefühl („Weshalb finde ich das nicht in Ordnung?“) hinterfragen?
Könnte es daran liegen, das ich irgendwo in mir eine Vorstellung habe, wie es zu sein hat bzw. wie es „besser“ sein könnte?
Eine noch intensivere Frage wäre, wie würde meine Welt funktionieren, wenn „alles“ nach meinen Vorstellungen auch verlaufen würde?
Mal davon abgesehen, dass unser limbisches System und die Art und Weise in welcher Beziehung wir zu dem Geschehenden stehen automatisch unser Bedeutung speichert. Keine Falschparker, kein Krieg, keine Kinderschänder, kein Hunger, jeder ginge in Konfliktsituationen angemessen miteinander um, jeder hätte Respekt, jeder näme Rücksicht auf den anderen, alle möglichen Dinge würden perfekt ablaufen. Nichts müsste mehr kritisiert werden…
Welche Auswirkungen hätte das? Gäbe es nur noch Harmonie, Langeweile, gäbe es nur noch liebevollen, respektvollen, Frieden miteinander? Inwieweit wäre die Vielfältigkeit eingeschränkt?

Annehmen was IST

Wie nimmt man an WAS IST?
Bei René Egli las ich den Satz „akzeptieren heißt loslassen.“ Sofort verstand ich die Botschaft. Bald darauf gab ich die Botschaft als Ratschlag auch weiter. Eines Tages stand eine große Veränderung in meinem Familienleben an. Etwas, auf das ich keinen Einfluss hatte. Ich hatte zu akzeptieren.
Jedoch stellte sich das Glück des Freiheitsgefühls durch das Loslassen nicht ein. Ich kam mir vor, als müsste ich mich zum Akzeptieren zwingen. Mit Zwang schaffe ich keine Freiheit. Es war der Begriff „akzeptieren„, der mich hemmte und einschloss.
Mit Hilfe einer Freundin formte ich den Begriff um. Heraus kam „keine Erwartungen mehr haben.“ Erst als ich keine Erwartungen mehr mit diesem Ereignis verbunden hatte, konnte ich loslassen. Vielmehr: ES geschah.
Plötzlich konnte ich „loslassen“ und war nicht nur davon überzeugt, sondern konnte es nun leben. Wenn wir von der Vorstellung ablassen, wenn wir weg von einer Erwartungshaltung kommen, können wir eine Klarheit, die man als Freiheit oder Frieden wahrnimmt, erleben. In dieser Klarheit offenbaren sich die Dinge, wie sie sind und nicht wie sie zu sein haben.

Wie etwas zu sein hat, hemmt unsere Offenheit und macht uns blind. Wenn wir die Eigenschaften und Attribute z.B: schön, häßlich, faul, fleißig, mutig, feige, lieb, ekelhaft, sensibel oder hysterisch weglassen, bleibt übrig WAS IST – Ein Mensch.
Ein Mensch, auf den man unmittelbar reagieren kann. Unmittelbar in dem Augenblick der IST. Keine Vorstellung, keine Erwartung und kein Motiv. Einfach intuitiv und echt.

Es kann sich eine neue Form von Klarheit und Eindeutigkeit entwickeln. Klar und deutlich zu sein gibt Orientierung. Dein Gegenüber kann dein Handeln annehmen, oder ablehnen. Auf jeden Fall wird er sich daran orientieren. Orientierung gibt Sinn. Sinn entsteht im Austausch mit anderen Menschen. So wirst du selbst erkennen, was dein Handeln bewirkt.
Ohne etwas zu wollen werden dir Dinge zu Teil, die du vorher mit viel Anstrengung hättest nicht beeinflussen können. JETZT kannst du die Liebe, weil du klar bist, in deinen Handlungen spüren. Du erkennst, nicht Du, sondern die Liebe handelt wie sie handelt. Du erkennst, du bist Teil und das Ganze selbst.

Verantwortung

(Inspiriert von Sylvia’s „Schuld“)

Verantwortung

Ist die aktive Annahme der Folgen seines Handelns.

Sie ist immer da.

Du kannst sie leugnen oder ignorieren und doch ist sie mit dir.

Wenn der Mensch handelt, handelt er in anderen Augen auch falsch.

Die Gnade auf Verständnis ist nicht jedem sicher.

Sicher ist die Unsicherheit.

Sie ist Gnade.

Love Song

Verzerrte Wirklichkeit

Caracas soll mit 120 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner die gefährlichste Stadt der Welt sein. Schön überlesbar im Nebensatz:

Außerhalb von Kriegsgebieten.

Für „unsere“ Flüchtlinge gilt sowas als sichere Stadt… 😉

Goldener Reiter

Unsere Dunkelheit

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